ORBILAN
 
Auskleidung

Lagerung und Transport von Schüttgütern

Lagerung und Transport von Schüttgütern
  • Überall dort, wo Schüttgüter transportiert, verteilt oder gelagert werden sind die Einsatzbereiche von der ORBILANPE 8000 Werkstofffamilie.

    Die guten Gleiteigenschaften und hervorragende Verschleißfestigkeit prädestinieren diese Werkstoffe für den Einsatz als Auskleidungs- und  Verschleißplatte in

    • Silos und Bunker
    • Eisenbahnwaggons
    • Schüttgutfrachter
    • Radladern und Schaufelradbaggern
    • Förder- und Vibrationsrinnen

    Weitere Eigenschaften sind

    • geringe Feuchtigkeitsaufnahme und
    • keine Quellerscheinungen
    • gute Beständigkeit gegen Chemikalien
    • Gute Geräuschdämpfung

    Sind in der Anwendung antistatische Eigenschaften notwendig, so empfehlen
    wir unseren Werkstoff ORBILAN PE 8000 AST. Durch die Zugabe eines speziellen leitfähigen Kohlenstoffs ist dieser Werkstoff antistatisch und UV stabilisiert eingestellt.

    Plattenstärken und Befestigung

    Die Plattenstärke der ORBILAN-Auskleidungsplatten richtet sich danach, wie abrasiv das jeweilige Schüttgut ist. Typische Plattenstärken liegen zwischen 12 mm bis 30 mm. Bei besonders starker Beanspruchung kommen Platten von bis zu 40 mm zum Einsatz.

    Die Auskleidungsplatten sind problem los auf Stahl oder Beton zu befestigen. In der Praxis hat sich eine Verteilung von ca. 20  Befestigungspunkten pro m2 auf Stahl und ca. 25 Befestigungspunkten pro m2 auf Beton bewährt.

    Die typischen Probleme bei der Lagerung von Schüttgütern sind Brückenbildung,
    Schachtbildung, Anbacken und unregelmäßiger Abfluss. Meist resultieren diese Probleme aus der mangelnden Gleitfähigkeit der Silos bzw. Bunker oder einem zu flachen Winkel der Silo- oder Bunkertrichter.

    Durch die guten  Gleiteigenschaften der ORBILAN Auskleidungsplatten wird ein
    störungsfreier Materialfluss gewährleistet und kostenintensive Betriebsunterbrechungen vermieden.

    Unregelmäßiger Fluss

    Unregelmäßiger Fluss entsteht, wenn sich beim Ausfließen des Schüttgutes kurzzeitig Brücken oder Schächte bilden, die sofort wieder einstürzen. Dies kann
    zum sogenannten Ausschießen des Schüttguts mit starker Staubentwicklung
    und entsprechender Gefährdung nachgeschalteter Anlagen führen. Unregelmäßiger Fluss lässt sich durch besonders gleitfähige Auskleidung und
    große Auslauföffnungen vermeiden.

    Brückenbildung

    Bildet sich über der Auslauföffnung ein stabiles Gewölbe aus, so dass der Schüttgutfluss zum Erliegen kommt, spricht man von Brückenbildung. Brückenbildung lässt sich durch besonders gleitfähige Auskleidung und große
    Auslauföffnungen vermeiden.

    Schachtbildung

    Schachtbildung entsteht in Kernflusssilos, indem nur das Schüttgut vertikal
    über der Auslauföffnung ausfließt. Das übrige Schüttgut bleibt aufgrund der
    Schüttgutfestigkeit im Silo stehen und bildet einen Schacht. Schachtbildung
    lässt sich durch besonders gleitfähige Auskleidung vermeiden.

    Anbackung

    Anbackungen entstehen, wenn sich in den toten Zonen (z.B. bei Schachtbildung) die Partikel des Schüttguts verdichten und immer stärker verfestigen. Im Extremfall kann das Schüttgut nur unter großem Aufwand wieder in Bewegung gebracht werden. Schachtbildung lässt sich durch besonders gleitfähige Auskleidung vermeiden.